FSJ, BFD oder Praktikum

  • Du bist gerade mit der Schule fertig und hast Zeit für einen
    Einsatz?
  • Du bist Bibelschüler und suchst einen Ort, an dem Du dein
    Praktikum machen kannst?
  • Du möchtest mal aus dem Berufsleben aussteigen und ein
    Jahr lang neue Erfahrungen sammeln?
  • Du möchtest gerne eine Zeitlang in der Mission mitarbeiten,
    Menschen in besonderen Lebensumständen begegnen,
    Dich selbst neu entdecken und Deinen Blick weiten?
  • Oder Du möchtest Dich einfach ein Jahr für Gott einsetzen?

Dann bist Du bei uns genau richtig. Auf dem folgenden Flyer erhältst Du die wichtigsten Informationen. Du kannst Dich aber auch direkt bei uns melden. Wir würden uns freuen, von Dir zu hören.

Wenn Du dich für ein FSJ/BFD/Praktikum bei uns interessierst, wäre der Ablauf folgendermaßen: Du meldest dich bei uns, woraufhin wir dir ein Formular zuschicken, das Du dann ausgefüllt wieder an uns zurückschickst. Damit wollen wir einen ersten Eindruck von Dir bekommen. Anschließend laden wir Dich zu ein paar Probetagen bei uns ein. Damit bekommst Du dann auch die Gelegenheit, uns kennenzulernen. Während dieser Probetage werden wir dann gemeinsam darüber reden, wie es weiter gehen wird.

Aus dem Leben eines FSJlers

Schule fertig… und dann? Diese Frage stellen sich jährlich viele Jugendliche. Bei uns beiden, Lukas H. und Dominik R., fiel die Wahl auf ein freies soziales Jahr bei der Gefährdetenhilfe Bad Eilsen. Was uns dort erwartete?

Die Teilnahme am normalen Alltag, inklusive früh aufstehen, natürlich auch arbeiten, und einer Menge an unterschiedlichen Aktivitäten nach Feierabend und am Wochenende, immer in Gemeinschaft mit den Gefährdeten. Aber wie genau läuft ein typischer Tag für einen FSJler in der Gefährdetenhilfe ab? Wir beginnen mit dem Klingeln des Weckers um 5:42. Zu früh, 5:49 ist auch okay. Nach der morgendlichen Wäsche im Schnelldurchlauf beginnt das Frühstück um Punkt 6:00. Nach Frühstück, Andacht und möglicherweise Dienst ist um 8:00 Arbeitsbeginn. Bis 17:00 werden dann zusammen mit den Gefährdeten die verschiedensten Arbeiten durchgeführt, auch mal auf der Baustelle.

Nehmen wir an, es ist Dienstag, dann fahren wir nach der Arbeit zum Volleyball. An einem Mittwoch beispielsweise würden wir abends zusammen mit den Gefährdeten zum Hauskreis gehen. Wenn auch natürlich nicht immer ganz einfach, so ist das Jahr doch stark verbunden mit vielen neuen Erfahrungen und Herausforderungen, die einem durchschnittlichen jugendlichen russlanddeutschen Christen im normalen Alltag verborgen bleiben.

Oder ist einer von euch schon mal mit einer fahrbaren Sauna, die natürlich voll erhitzt und vollbesetzt war, durch die Innenstadt gefahren und hat den städtischen Springbrunnen zur Abkühlung genutzt? Nein? Wir schon. Auch unser Glaubensleben wurde innerhalb des Jahres oftmals auf die Probe gestellt. Dadurch, dass wir FSJler uns das Zimmer mit einem Gefährdeten geteilt haben, ergaben sich häufig Gespräche zu verschiedensten Glaubensfragen, die uns als Christen oftmals an die persönlichen Grenzen brachten und diese erweiterten.

Insgesamt ist das FSJ bei der Gefährdetenhilfe eine enorme Erfahrung für einen jungen Menschen, die jedem zu empfehlen ist.