Burjatien

1999

Familie Suckau wird von der Gefährdetenhilfe Scheideweg mit dem Ziel der Gründung einer Wohngemeinschaft in das sibirische Ulan-Ude in der russischen Teilrepublik Burjatien ausgesandt. Die erste Zeit ist vom Sprachstudium, der Vereinsgründung und dem Aufbau der Gefängnisarbeit geprägt.

2001

Ein Haus wird erworben, in dem die WG-Arbeit starten soll. In den nächsten Jahren leben zahlreiche Personen in der Wohngemeinschaft mit, die anschließend den Start in ein selbstständiges Leben ohne Drogen und Alkohol wagen. Zeitgleich werden die Zweckbetriebe in den Bereichen Schreinerei, Müllentsorgung und Brennholzverkauf ausgebaut. Ein Gemüsegarten wird für den Eigenbedarf angelegt.DSC06342

2009

Ein Erstaufnahmehaus wird wird in das Rehabilitationszentrum integriert. Hier sollen Hilfesuchende für die ersten Monate aufgenommen werden, bevor sie dann in die Wohngemeinschaften weitergeleitet werden. Parallel dazu werden neu entstehende Wohngemeinschaften in den umliegenden Dörfern betreut.20150312212750

2010

Eine weitere Familie wird in ein benachbartes Dorf ausgesandt, um dort ebenfalls eine Wohngemeinschaft zu starten und eine Gemeindegründungsarbeit zu begleiten.

2015

Familie Suckau kehrt nach Deutschland zurück. Die Arbeit wird an die Gefährdetenhilfe Bad Eilsen angegliedert. Valery Suckau begleitet die Arbeit nun von Deutschland aus. Er fliegt mehrmals pro Jahr nach Ulan-Ude, um den einheimischen Mitarbeitern beratend zur Seite zu stehen.DSCN0952

Heute

Die Gefährdetenhilfe besteht heute aus der Wohngemeinschaft und dem Erstaufnahmehaus. Außerdem ist die Arbeit eng mit der örtlichen Kirchengemeinde verbunden. Ehemalige Bewohner der WG sind zu Mitarbeitern geworden und haben selber ein Anliegen, ihre Ressourcen hilfsbedürften Menschen zur Verfügung zu stellen. Bspw. gibt es eine offene Jugendarbeit, Einsätze in Krankenhäusern und eine Gemeindegründungsarbeit in einem nahegelegenen Dorf.WG April 2011